Sex im Internet

Eine Herausforderung für Eltern und Lehrer

Heutzutage sind wir über die Massenmedien anderen Einflüssen ausgesetzt als noch vor 10 oder 20 Jahren. Dabei bietet das Internet viele Vorteile. Es birgt jedoch auch Risiken. Einerseits ist es möglich sich von Beratungsstellen Informationen über Sexualität einzuholen, andererseits ist es möglich z.B. sexuelle Beziehungen über dasChatten aufzunehmen. Ebenso leicht ist es möglich, Pornos anzuschauen oder herunterzuladen (und z.B. als Mail Kollegen/Kolleginnen zukommen zu lassen). Vielen Menschen passiert es unversehens, dass sie beim Surfen im Internet auf einer Porno-Seite landen. Wenn es schlecht läuft, befinden sie sich auf einer ungewollt kostenpflichtigen Seite. Die Einflüsse und Bilder lassen oft unrealistische Fantasien in uns entstehen, wie Sexualität ist oder sein sollte. Das Betrachten von Pornos hat eine gefühlsmässige Auswirkung auf uns, meist auf einer Bandbreite zwischen Erregung, schlechtem Gewissen, Ekel etc.. Selten findet unter Erwachsenen und Jugendlichen darüber ein Austausch statt.
Der Vortrag wendet sich an Eltern und Sozialtätige Menschen, die beruflich oder privat mit dem Thema Sexualität und sexualpädagogischer Erziehung zu tun haben. Die Referenten Guide Rudolphi und Patricia Matt (Fachstelle für Sexualfragen) geben Tipps zu Fragestellungen wie:
Welches Wissen über Sex im Internet sollte ich heute als Erzieher haben?
Welche Vorsichtsmassnahmen gibt es für Eltern und Jugendliche im Umgang mitChatten und Pornographie im Internet zu beachten?

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