2 jährige Weiterbildung

Transaktionsanalytischer Berater/in im Anwendungsfeld Sexualberatung

Akkreditiert durch die DGTA


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Das Spezifische dieses Ausbildungsganges:
Dieser Ausbildungsgang verbindet transaktionsanalytische Konzepte und Methoden mit sexologischem Fachwissen (Schwerpunkt Sexocorporel, Prof. Dr. Jean-Yves Desjardins)
Er dient der beruflichen Spezialisierung, wie auch der Persönlichkeitsentwicklung fokussiert auf sexologische Entwicklungsaspekte.
 
Zielgruppe:
Fachpersonen, die in beratenden, pädagogischen oder therapeutischen Funktionen tätig sind.
Vertretene Berufsgruppen können z.B. sein:
BeraterInnen, PädagogInnen, ÄrztInnen, SozialarbeiterInnen, Pflegefachkräfte etc.
 
Lernziele:

  • Entwickeln einer professionellen Identität als SexualberaterIN, d.h.:
    Ihre persönliche und fachliche Kompetenz als SexualberaterIN in Ihrem speziellen Umfeld professionell auszuformen.
  • Konzepte und Werkzeuge der systemischen Transaktionsanalyse in Verbindung mit fundierten sexologischen Kenntnissen aneignen und anwenden, d.h.:
    Die Logik des sexuellen Systemes eines Menschen oder eines Paarsystemes mit einem systemischen Ansatz zu erfassen und einen Raum für vertrags- und resourcenorientiertes sexuelles Lernen zu schaffen.
  • Weiterentwickeln der eigenen Persönlichkeit, sowie des eigenen sexuellen Profiles, d.h.:
    Die eigene Wahrnehmung anhand eines klaren kognitiven Modelles in Verbindung mit einem Körpermodell zu erweitern.
  • Entwickeln einer Methodenkompetenz, d.h.:
    Erweitern der Fähigkeit beraterische und pädagogische Settings in Verbindung mit dem Thema Sexualität zu steuern und anzuleiten.

Inhalte:
Dieser Ausbildungsgang gliedert sich in zwei Teile mit verschiedenen Schwerpunkten:

1. Theoretische Grundlagen der TA in enger Anbindung an das dazugehörige Fachwissen
2. Anwendung in der professionellen Sexualberatungspraxis

Jedes Modul hat ein Schwerpunktthema.
Die Lerninhalte orientieren sich auch an den Kenntnissen und Interessen der Teilnehmenden.

1. Faktoren, die die individuelle Wahrnehmung der Sexualität steuern
Ethik und Philosophie der TA - Sexologische Grundannahmen
Das Autonomiekonzept - Sexuelle Autonomie
Das Modell des Bezugsrahmens - 4 Basiskomponenten des sexuellen Bezugsrahmens
Vorstellung der Arbeit mit Bändern und Supervisionsberichten

2. Die Logik des Klientensystemes verstehen und beschreiben
Das Persönlichkeitsmodell der TA: Struktur und Funktion - Kognitive Komponenten und persönliche Komponenten, die sexuelles Erleben steuern

3. Ankoppeln an die Logik des Klientensystemes
Kontext der eigenen beruflichen Tätigkeit - Rollenmodell
Vertragskonzept - Resourcenorientierte Auftragsklärung
Effektive beraterische Grundhaltungen in der Arbeit mit Sexualität
Sexuelle Gesundheit - Sexologische weibliche und männliche Krankheitsbilder
 
4. Die Entwicklung von Beziehungsfähigkeiten in der Liebe und in der Sexualität
Transaktionen - Kommunikationsregeln - Spiele
Verführung, Flirten und erotische Kommunikation
Emotionale und genitale Attraktionskodes

5. Bedürfnisse und deren Ausdruck in der Kommunikation
Grundbedürfnisse - Bedürfnisse in Beziehungen - Bedürfnisse, die Sexualität steuern
Symbiose, Abwertung, Passivität

6. Methodenkompetenz im Umgang mit sexologischen Krankheitsbilder erwerben
Behandlungsplan - Sexualanamnese
Interventionsmöglichkeiten, z.B.: Bern’sche Interventionen
Vertiefung und Erweiterung der sexologischen Krankheitsbilder und deren Behandlungsschritte

7. Die Wahrnehmung des Beratenden als Steuerungsinstrument
Das Skript: Einschärfungen, Programm, Antreiber
Sexologische Selbstevaluation - Erregungsmodi

8. Gefühle als Steuerungsinstrument in Beziehungen und in der Beratungstätigkeit
Authentische Gefühle und Maschengefühle
Liebesgefühle - Abhängigkeit und Coabhängigkeit in Beziehungen

9. Auswertung der Lernerfahrungen
Selbstevaluation - erfahrene Veränderungen persönlich wie professionell
Präsentation der Projektarbeit
 
10. Selbsterfahrungswochenende
Persönliche und sexuelle Lernthemen, die auf professionelle Sichtweisen in der Sexualberatung einwirken

Konzept und Methode:
Um eine hohe Qualität der Weiterbildung zum transaktionsanalytischen SexualberaterIn sicherzustellen, beträgt die Weiterbildung 200 Zeitstunden verteilt auf 2 Jahre.
Jedes Seminar besteht etwa zu einem Drittel aus Vermittlung von TA-Theorie in Verbindung mit sexologischen Kenntnissen, Supervision und Selbsterfahrung.

Voraussetzung:
Teilnahme an einem TA-101 Grundlagenkurs (bis spätestens 6 Monate nach Start des Curriculums).

Zu den oben genannten Vorraussetzungen wird am Ende des Curriculums von den Teilnehmenden folgendes erwartet:

  • Professionelle Selbstdarstellung (5 Seiten)
  • Projekt / Praxisbericht (mindestens 10 Seiten)
  • 16 Stunden Supervision und 10 Supervisionsberichte
  • 16 Stunden Intervision und 10 Intervisionsberichte


Zeiten:
Die Seminarzeiten sind jeweils:
Freitag von 18.00 - 21.30 Uhr
Samstag von 9.00 - 17.00 Uhr

Kosten:
Gesamtausbildung: 3360.- Euro / 5040.- CHF (pro Kurs 168.- Euro / 252.- CHF)
Die Anmeldegebühr beträgt 60.- Euro / 90.- CHF und wird angerechnet.

Transaktionsanalytischer Berater/in im Anwendungsfeld Sexualberatung

Akkreditiert durch die DGTA


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Das Spezifische dieses Ausbildungsganges:
Dieser Ausbildungsgang verbindet transaktionsanalytische Konzepte und Methoden mit sexologischem Fachwissen (Schwerpunkt Sexocorporel, Prof. Dr. Jean-Yves Desjardins)
Er dient der beruflichen Spezialisierung, wie auch der Persönlichkeitsentwicklung fokussiert auf sexologische Entwicklungsaspekte.
 
Zielgruppe:
Fachpersonen, die in beratenden, pädagogischen oder therapeutischen Funktionen tätig sind.
Vertretene Berufsgruppen können z.B. sein:
BeraterInnen, PädagogInnen, ÄrztInnen, SozialarbeiterInnen, Pflegefachkräfte etc.
 
Lernziele:

  • Entwickeln einer professionellen Identität als SexualberaterIN, d.h.:
    Ihre persönliche und fachliche Kompetenz als SexualberaterIN in Ihrem speziellen Umfeld professionell auszuformen.
  • Konzepte und Werkzeuge der systemischen Transaktionsanalyse in Verbindung mit fundierten sexologischen Kenntnissen aneignen und anwenden, d.h.:
    Die Logik des sexuellen Systemes eines Menschen oder eines Paarsystemes mit einem systemischen Ansatz zu erfassen und einen Raum für vertrags- und resourcenorientiertes sexuelles Lernen zu schaffen.
  • Weiterentwickeln der eigenen Persönlichkeit, sowie des eigenen sexuellen Profiles, d.h.:
    Die eigene Wahrnehmung anhand eines klaren kognitiven Modelles in Verbindung mit einem Körpermodell zu erweitern.
  • Entwickeln einer Methodenkompetenz, d.h.:
    Erweitern der Fähigkeit beraterische und pädagogische Settings in Verbindung mit dem Thema Sexualität zu steuern und anzuleiten.

Inhalte:
Dieser Ausbildungsgang gliedert sich in zwei Teile mit verschiedenen Schwerpunkten:

1. Theoretische Grundlagen der TA in enger Anbindung an das dazugehörige Fachwissen
2. Anwendung in der professionellen Sexualberatungspraxis

Jedes Modul hat ein Schwerpunktthema.
Die Lerninhalte orientieren sich auch an den Kenntnissen und Interessen der Teilnehmenden.

1. Faktoren, die die individuelle Wahrnehmung der Sexualität steuern
Ethik und Philosophie der TA - Sexologische Grundannahmen
Das Autonomiekonzept - Sexuelle Autonomie
Das Modell des Bezugsrahmens - 4 Basiskomponenten des sexuellen Bezugsrahmens
Vorstellung der Arbeit mit Bändern und Supervisionsberichten

2. Die Logik des Klientensystemes verstehen und beschreiben
Das Persönlichkeitsmodell der TA: Struktur und Funktion - Kognitive Komponenten und persönliche Komponenten, die sexuelles Erleben steuern

3. Ankoppeln an die Logik des Klientensystemes
Kontext der eigenen beruflichen Tätigkeit - Rollenmodell
Vertragskonzept - Resourcenorientierte Auftragsklärung
Effektive beraterische Grundhaltungen in der Arbeit mit Sexualität
Sexuelle Gesundheit - Sexologische weibliche und männliche Krankheitsbilder
 
4. Die Entwicklung von Beziehungsfähigkeiten in der Liebe und in der Sexualität
Transaktionen - Kommunikationsregeln - Spiele
Verführung, Flirten und erotische Kommunikation
Emotionale und genitale Attraktionskodes

5. Bedürfnisse und deren Ausdruck in der Kommunikation
Grundbedürfnisse - Bedürfnisse in Beziehungen - Bedürfnisse, die Sexualität steuern
Symbiose, Abwertung, Passivität

6. Methodenkompetenz im Umgang mit sexologischen Krankheitsbilder erwerben
Behandlungsplan - Sexualanamnese
Interventionsmöglichkeiten, z.B.: Bern’sche Interventionen
Vertiefung und Erweiterung der sexologischen Krankheitsbilder und deren Behandlungsschritte

7. Die Wahrnehmung des Beratenden als Steuerungsinstrument
Das Skript: Einschärfungen, Programm, Antreiber
Sexologische Selbstevaluation - Erregungsmodi

8. Gefühle als Steuerungsinstrument in Beziehungen und in der Beratungstätigkeit
Authentische Gefühle und Maschengefühle
Liebesgefühle - Abhängigkeit und Coabhängigkeit in Beziehungen

9. Auswertung der Lernerfahrungen
Selbstevaluation - erfahrene Veränderungen persönlich wie professionell
Präsentation der Projektarbeit
 
10. Selbsterfahrungswochenende
Persönliche und sexuelle Lernthemen, die auf professionelle Sichtweisen in der Sexualberatung einwirken

Konzept und Methode:
Um eine hohe Qualität der Weiterbildung zum transaktionsanalytischen SexualberaterIn sicherzustellen, beträgt die Weiterbildung 200 Zeitstunden verteilt auf 2 Jahre.
Jedes Seminar besteht etwa zu einem Drittel aus Vermittlung von TA-Theorie in Verbindung mit sexologischen Kenntnissen, Supervision und Selbsterfahrung.

Voraussetzung:
Teilnahme an einem TA-101 Grundlagenkurs (bis spätestens 6 Monate nach Start des Curriculums).

Zu den oben genannten Vorraussetzungen wird am Ende des Curriculums von den Teilnehmenden folgendes erwartet:

  • Professionelle Selbstdarstellung (5 Seiten)
  • Projekt / Praxisbericht (mindestens 10 Seiten)
  • 16 Stunden Supervision und 10 Supervisionsberichte
  • 16 Stunden Intervision und 10 Intervisionsberichte


Zeiten:
Die Seminarzeiten sind jeweils:
Freitag von 18.00 - 21.30 Uhr
Samstag von 9.00 - 17.00 Uhr

Kosten:
Gesamtausbildung: 3360.- Euro / 5040.- CHF (pro Kurs 168.- Euro / 252.- CHF)
Die Anmeldegebühr beträgt 60.- Euro / 90.- CHF und wird angerechnet.